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Vico Merklein gewinnt Berlin Marathon

Gewissermaßen als krönenden Saisonabschluss gewann Vico Merklein (GC Nendorf/Team Sopur) den Berlin-Marathon der Handbiker in einer Zeit von 1:05:21 Stunden und setzte damit das i-Tüpfelchen eines großartigen paralympischen Sommers. Nach der Silbermedaille, die er von den Paralympics in London mit nach Hause brachte, freute er sich in Berlin insbesondere über den guten Rennverlauf. „Ich bin total happy und freue mich, dieses große Rennen vor heimischer Kulisse wieder einmal gewonnen zu haben“, sagte der gebürtige Berliner, der mit seiner Zeit nur knapp unter seinem eigenen Streckenrekord blieb.

Nach Kilometer 37, der von einem Unfall überschattet wurde, fuhr Merklein gemeinsam mit dem Polen Rafal Wilk vorweg – das Rennen wurde taktischer. Merklein hielt sich zunächst geschickt in Wilks Windschatten. Als dieser aber das Tempo deutlich zu drosseln begann, witterte der Nendorfer seine Chance, zog den Sprint an und riss schließlich einige Meter vor dem Ziel siegesgewiss die Arme in die Luft. „Das ist eine geglückte Revanche für London, wo Rafal mich besiegt hat“, freute sich Merklein.

Trainer Dr. Ralf Lindschulten schloss sich dem Jubel an: „Ein großartiges Rennen – ich freue mich, dass es so toll geklappt hat.“ Weitere von ihm betreute Athleten rundeten das Ergebnis ab; Torsten Purschke (Team Otto-Bock, 1:06:37 Std.) fuhr am Ende auf Platz drei, Edward Maalouf (Team Quickie Sopur/GC Nendorf, 1:09:41 Std.), Michael Fromm (GC Nendorf, 1:09:43 Std.) und Patrick Gabriel (Team Otto Bock/GC Nendorf, 1:09:44 Std.) fuhren auf die Plätze fünf, neun, und zehn. Während alle genannten in der Startklasse H3 antraten, gewann Maalouf in der Startklasse H2.

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