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Merklein und Jeffré bestehen Kräftemessen und blicken positiv nach London

Die Sieger der vergangenen großen Handbike-Rennen haben sich am Wochenende zum Welt-Cup im spanischen Segovia versammelt und sich sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Straßenrennen einem Kräftemessen unterzogen. Vico Merklein und Bernd Jeffré (beide GC Nendorf) haben dabei eindrucksvoll gezeigt, dass sie mit den Topleuten mithalten können.

Merklein fuhr in beiden Wettbewerben auf einen überzeugenden zweiten Platz – im Einzelzeitfahren über 21 Kilometer musste er nach 30:30,82 Minuten nur dem Australier Nigel Barley (30:16,41 min.) den Vortritt lassen, bezwang aber Dauerrivalen Joel Jeannot (31:05,26 min.) mit fast 50 Sekunden Vorsprung. Jeffré (31:42,90 min.) fuhr auf einen hervorragenden fünften Platz und zeigte sich nach seiner Erkrankung mit dieser Leistung sehr zufrieden. „Ich habe den Abstand zu den Ersten im Vergleich zu den vorherigen Rennen deutlich verringert und blicke deshalb positiv nach London“, sagte der Nendorfer. Mitfavorit Rafal Wilk aus Polen musste das Rennen aufgrund einer Reifenpanne vorzeitig beenden.

Im Straßenrennen über 60 Kilometer ereilte Bernd Jeffré ein ähnliches Schicksal und er wurde wegen eines technischen Defekts am Abstandshalter von den Veranstaltern vorzeitig aus dem Rennen genommen. Bis dahin gehörte er zur Führungsgruppe, die aus vier Fahrern bestand. „Bernd hat gezeigt, dass er dieses Spitzentempo fahren kann“, freute sich Trainer Dr. Ralf Lindschulten. Vico Merklein (01:37:38 Std.) hingegen sei hoch anzurechnen, dass er auf der selektiven Strecke mit anspruchsvollem Anstieg den Polen Wilk (01:37:48 Std.) geschlagen hat. Zwar konnte der Nendorfer im Zielsprint das Tempo nicht bis zum Ende halten, so dass er schließlich den Franzosen Jeannot (01:37:33 Std.) vorbeiziehen lassen musste. Doch am Ende zeigte auch Merklein sich hochzufrieden mit dem Rennwochenende. „Ich habe gezeigt, dass die anderen bezwingbar sind“, blickt auch er zuversichtlich gen London.

Vereinskollege Edward Maalouf kam in seiner Startklasse MH2 nicht über einen elften Platz im Straßenrennen und einen zwölften Platz im Einzelzeitfahren hinaus und war dementsprechend enttäuscht.

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